SVS kommt komplett unter die Räder

Der SV Schalding-Heining wird sein vorerst letztes Auswärtsspiel in der Regionalliga Bayern wohl kaum in guter Erinnerung behalten. Den Trip ins rund 350 Kilometer entfernte Aubstadt hätten sich im Nachhinein wohl alle Beteiligten der Grün-Weißen sehr gerne erspart. Der SVS blamierte sich und kassierte seine höchste Niederlage in der Regionalliga Bayern überhaupt. Am Ende eines völlig gebrauchten Tages ging die Elf von Cheftrainer Stefan Köck mit 1:9 unter. Das war gar nichts!

Schon in der ersten Halbzeit wurde Schalding nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Die Hausherren konnten sich wie erhofft richtig einschießen für das Totopokal-Finale nächste Woche und spielten mit den Niederbayern Katz und Maus. Mike Dellinger, Björn Schönwiesner, zweimal Joshua Endres und Patrick Hofmann hatten n ach einer halben Stunde (!) schon einen 5:0-Vorsprung herausgeschossen. Nach der Pause nahmen die Grabfelder eben in Hinblick auf das Saison-Highlight nächste Woche in Illertissen zwei Gänge raus und schonten die Kräfte. Schalding durfte nun ein wenig mitspielen und kam durch Christian Seidl zum Ehrentreffer. In der Schlussviertelstunde zog Aubstadt aber noch einmal das Tempo an und die Gäste brachen nun völlig auseinander. Binnen rund zehn Minuten kassierten die Schaldinger weitere vier (!) Gegentreffer durch Björn Schönwiesner, zweimal Max Schebak und André Rumpel. Bitter, dass die Schaldinger Jahre in Liga vier so zu Ende gehen. Fast zweistellig, so wurden die Grün-Weißen in der Regionalliga noch nie abgewatscht.

Schaldings Sportlicher Leiter Markus Clemens rang im Nachgang um Worte: „Unwürdig. Mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein. Sehr, sehr schade, wie wir uns heute präsentiert haben. Das war eines Regionalligisten und eines SV Schalding-Heining absolut unwürdig. Mehr möchte ich dazu im Moment auch gar nicht sagen, sonst würde ich hinterher nur etwas bereuen.“

Quelle: fupa.net – Autor: Matthias Willmerdinger